Die Brunch Band des MV Zaisenhausen spielt typische Smooth Jazz Stücke als Hintergrundmusik zum jährlichen Brunch des Musikvereins. Einige dieser Stücke haben schon eine etwas bewegte Vergangenheit und es lohnt sich etwas mehr darüber zu erfahren.

 

Im weltweiten Netz gibt es einiges zu erkunden:

Birdland

Das Stück Birdland ist nach dem New Yorker Jazz Club "Birdland" benannt.

Geschrieben wurde es von einem östreichischen Komponisten, der in den 80er ziemlich angesagt war:

Interessant ist die A Capella Version von Manhatten Transfer (schaut Euch da mal die Klamotten an!!):

Flashdance - What a feeling

Der Titelsong aus dem Kult Tanzfilm der 80er (vor der Dirty Dancing Ära):

Come in from the Rain

Das Stück stammt von Melissa Manchester. Das ist eine amerikanische Schauspielerin und Sängerin.

Stompin' At The Savoy

Dieses Stück ist ein Swing Klassiker und war die Erkennungsmelodie der Benny Goodman Big Band im Savoy Hotel in New York.

Five Foot Two, Eyes Of Blue

Ist ein Stück von Dean Martin in welchem er über sein Traum Mädchen singt. Interessant ist, dass die Karierre von Dean Martin anscheinend mit Hilfe der Mafia in Schwung gekommen ist !?!:. Das Stück ist allerdings schon wesentlich älter. Das Lied wurde schon in den 20er Jahren gespielt (Gene Austin 1926):

Sunrise, Sunset

Stammt aus dem Musical "Fiddler on the Roof" (deutscher Titel: "Anatevka"). Dies ist ein etwas älteres Musical (Uraufführung 1964 am Broadway) indem es um eine jüdische Gemeinschaft im ukrainischen Dorf Anatevka geht.

Day by Day

Jetzt wird's Flower Power mäßig. Day by Day stammt aus dem Musical "Godspell" Auch ein heute etwas vergessenes Musical aber richtig schön Flower Power:

Take The "A" Train

Der nächste Swing Klassiker. Der Titel bezieht sich auf die Linie A der New York City Subway, die von Brooklyn nach Manhattan und Harlem führt. Angeblich Billy Strayhorn schrieb das Stück 1939 als Geschenk für Duke Ellington, nachdem dieser ihm seine Adresse in New York gegeben und ihm geraten hatte, die Linie A zu nehmen.
Ähnlich wie Stompin at the Savoy war Take the A-Train die Erkenungsmelodie der Duke Ellington Big Band. Fast jede Big Band hat dieses Stücke auch heute noch im Programm:

A Time For Love

Stammt aus dem Film "An American Dream" was für ne Schnulze (Janet Leigh 1966) - schaut sie Euch an:

I Loves You Porgy

Stammt aus der Feder von Georg Gershwin und DuBose Heyward. Ursprünglich wurde das Lied für die Oper Porgy and Bess geschrieben. Das Lied wurde aber auch neuerdings von Whitney Houston und Christina Aguilera gecovert:

The Twist

Die bekannte Melodie The Twist stammt im Orginal von Hank Ballard and the Midnighters (von 1960). Er wurde 1998 Nummer 1 in Deutschland in der gecoverten Version von "The fat Boys featuring Chubby Checker":

Meditation

Meditation ist ein Bossa Nova Standard und wurde Antinio Carlos Jobim kompiniert. Das Stück wurde 1967 auch von Frank Sinatra aufgenommen:

Get Back

Get Back ist ein Lied der Beatles, das in England am 11. April 1969 als Single veröffentlicht wurde und am 8. Mai 1970 auf dem letzten Album der Band Let It Be erschien. Offiziell wurde das Lied von Lennon/McCartney komponiert, aber auf der deutschen Erstpressung wurde korrekt nur Paul McCartney als Komponist angegeben.

Footloose

Footloose ist ein US-amerikanischer Tanzfilm von Regisseur Herbert Ross aus dem Jahr 1984.Kenny Loggins (Musik) und Dean Pitchford (Text) waren im Jahr 1985 für zwei Oscars nominiert, in den Kategorien Best Music und Original Song (für den Titelsong Footloose), außerdem erhielten sie eine Nominierung bei den Golden Globes. Der Soundtrack für Footloose wurde im selben Jahr für einen Grammy nominiert in der Kategorie Best Album of Instrumental Score.

Tears in Heaven

Tears in Heaven ist eine Ballade, die von Eric Clapton und dem Songwriter Will Jennings ursprünglich für den Soundtrack des Films Rush (1992) geschrieben, aber auch als Single veröffentlicht wurde.
Das melancholische Stück behandelt die Trauer Claptons nach dem Unfalltod seines vierjährigen Sohnes Conor, der am 20. März 1991 aus einem Fenster im 53. Stock in der Wohnanlage seiner Mutter fiel.

Thanks for the Memory

Thanks for the Memory ist ein Stück aus dem Film "The Big Broadcast" aus dem Jahre 1938. Er wurde damals von Shep Fields und seinem Orchester gespielt und später z. B. auch von Bing Crosby, Ella Fitzgerald und Franks Sinatra aufgenommen.Ne schnulze im Orginal. Unsere Version swingt da schon eher:

Ne obercoole Version gibt es von Slade:

Mood Indigo

Hier ist unser zweites Stück aus der Feder von Duke Ellington. Was das Lied interessant macht, ist die Tatsache, dass Ellington die traditionellen Klangfarben der Bläser auf den Kopf stellte. Die normale Reihenfolge der Stimmlage wäre die Klarinette in der hohen Lage, Trompete in der Mitte und die Posaune in der tiefen Lage. In Mood Indigo wurde die Reihenfolge umgedreht.

I will follow him

Das Stück "I Will Follow Him" wurde 1963 von der damals 15jährigen Peggy March gesungen (hätte ich nicht gedacht!). Bekannt wurde es später durch den Film Sisteract:

A whole new World

A whole new World stammt aus dem 1992 von Walt Disney produzierten Film Aladdin. Die Musik schrim Alan Menken und der Text stammt von Tim Rice (er hat zum Beispiel auch viele Texte für Elton John geschrieben). Im Orginal wurde das Lied von Brad Kane und Lea Salonga gesungen.

Poco Loco

Poco Loco wurde vom Komponisten Carl Strommen arrangiert und speziell für Anfänger Orchester ausgelegt:

James Bond Theme

Das Thema der James Bond Filme wurde von John Barry zum ersten James Bon Film "James Bond jagt Dr. No" (1962) geschrieben.

Jump Swing Fever


Bei Jump Swing Fever handelt es sich um eine Zusammenstellung einiger bekannter Swing Standards. Arrangiert es von John Wasson:
Jump Jive an Wail Stammt von Louis Prima - geht gut ab das Stück:

Zoot Suit Riot

Die Zoot Suit Riots waren eine Serie von Unruhen in Los Angeles, USA im Jahre 1943.

Eine schöne Aufnahme der Cherryn Poppin' Daddies gibt es hier:

It dont' mean a thing

Und hier ist die Nummer drei von Duke Ellington: It Don't Mean a Thing (If It Ain't Got That Swing) ist ein Jazz-Standard aus dem Jahr 1931, der von Duke Ellington komponiert wurde. Der Text stammt von Irving Mills. Der Titel soll auf eine Phrase des Trompeters Cootie Williams zurück gehen, nach anderen Quellen stammt er von dem an Tuberkulose verstorbenen Trompeter des Ellington Orchesters Bubber Miley.

Das Stück wurde von vielen Musikern im Laufe Jahre gesungen:

Coldplay on Stage

Coldplay ist eine britische Pop-Rock-Band, bestehend aus Chris Martin, Jonny Buckland, Will Champion und Guy Berryman. Sie gehört zu den weltweit erfolgreichsten Bands des vergangenen Jahrzehnts.

Von unserer Bearbeitung gibt es sogar eine Aufnahme bei Youtube: